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ERLEBNIS- und
STUDIENREISEN
nach Libyen waren bisher mit Einschränkung nur Individualtouristen möglich.
Erst seit Ende des von der internationalen Gemeinschaft verhängten
Embargos im April 1999 ist zunehmender Tourismus bemerkbar. Die libyschen
Behörden unternehmen große Anstrengungen, um den Tourismus zu fördern.
Auf wenige Schlagwörter beschränkt sich unser Wissen: Erdöl, Ghaddafi
und Sahara. Doch das große Land, fünfmal größer als Deutschland, hat
viel in Geschichte und Natur zu bieten:
Die phönizisch, römischen Städte von
SABRATHA und LEPTIS
MAGNA, die griechischen Städte APOLLONIA
und CYRENE in der Cyreneika,
erbaut in einer Zeit als vielmehr Menschen in Libyen lebten als heute.
Die
großen DÜNENMEERE der SAHARA, die OASEN mit
ihren Palmengärten, die bizarren Felslandschaften des AKAKUS-TADRAT-Gebirges mit den
prähistorischen Felsmalereien und Felsgravuren entstanden in einer Zeit
als die Landschaft noch fruchtbar war.
Und
auch das ist das neue Libyen: Mit gigantischem Aufwand werden Teile der
Erlöse aus dem Ölgeschäft z. B. in das sogenannte „Man made River“
Projekt verwendet, um riesige Mengen von fossilem Grundwasser aus dem Süden
der Wüste nach Norden zu pumpen, um die Städte und großen Agrarprojekte
mit Wasser zu versorgen.
Nicht zu vergessen ist die überaus ehrliche Gastfreundschaft und
Freundlichkeit sowohl der Bevölkerung als auch der Behörden.
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