Die
SAHARA hat viele Gesichter.
Eine Reise in den „GRAND SUD“
Algeriens zeigt uns die verschiedenen Landschaftsformen der großen Wüste
und räumt auf mit dem alten Vorurteil, daß es in der Wüste nur Sand,
immer nur Sand gibt. Neben
den zwei großen Dünenmeeren großer ÖSTLICHER
und großer WESTLICHER ERG,
gibt es eine Reihe weiterer interessanter Dünengebiete. Im südlichen
Bereich finden wir mächtiges, bis 3000 m hohes Vulkangebirge aus Granit
im HOGGAR. – einer Mondlandschaft gleich – Nördlich
davon das TEFFEDEST – Gebirge
und östlich liegend, das durch Erosion in Jahrmillionen stark zerklüftete
Sandsteinplateau TASSILI n´AJJER
mit über 15000 vorgeschichtlichen Felsmalereien und Gravuren, die größte
Felsbildsammlung unserer Erde. Eine wahre Pinakothek Ur-Afrikas, der
„Louvre der Wüste“. Wir
finden ausgetrocknete Flußläufe (Wadis), Hochplateaus mit tiefen Canyons
und Wasserbecken (Guelta), einsame Tafelberge, weite Sand-, Kies (Serir)-
und Geröllebenen (Hamada). Alte Karawanen- und Kolonialpisten mit zum
Teil gut erhaltenen Wehranlagen (Wüstenforts). Bei
unseren Touren und Wanderungen werden wir innerhalb dieser
Landschaftsvielfalt eigene
Entdeckungen machen z.B. interessante Steine, Luftspiegelungen, Windhosen,
Pflanzen, Tiere und auch Spuren der vorgeschichtlichen Bewohner entdecken:
Faustkeile, Reibschalen, Pfeilspitzen, versteinertes Holz, interessante
Tonscherben und vorislamische Rundgräber. Herrliche
Sonnenauf- und -untergänge werden wir in bizarrer Vulkanlandschaft des HOGGAR
erleben und das Spiel von Licht und Schatten in den Dünen bewundern. Ein
besonderes Erlebnis wird sicher auch die Begegnung mit den Tuareg, den „BLAUEN
RITTERN der WÜSTE“ mit
indigogefärbtem Umhang und Gesichtsschleier, sowie mit den Nomaden mit
Ihren Kamelkarawanen sein. Eine
Saharaexpedition vermittelt uns weit mehr als Bilder und Begegnungen. Sie
veranschaulicht uns die elementaren Bedürfnisse des Lebens. Die Wochen
der Distanz von der Zivilisation unseres Kulturkreises bewirken, daß wir
nach unserer Rückkehr manches mit neuen Augen sehen. Vieles erscheint uns
überflüssig und manches gewinnt einen bisher unbekannten Wert. Technik
und Kommerz nehmen mittlerweile auch der Wüste, den Oasenstädten und
ihren Bewohnern mehr und mehr ihr Eigenleben und ihren Charakter. Unter
dem Wüstensand liegen reiche Bodenschätze, vom „Schwarzen Gold“ dem
Öl ganz zu schweigen. Wer
dieses Land mit seinen Bewohnern noch in seiner Ursprünglichkeit erleben
will, muß dorthin reisen, bevor es zu spät ist. Lassen
wir also den Alltag mit all seiner Hektik und dem Streß für eine Weile
hinter uns. Verzichten wir auf Dinge, die uns unentbehrlich scheinen. ERFAHREN-ENTDECKEN-ERLEBEN Sie mit uns die faszinierende Landschaft der SAHARA mit ihrem funkelnden Himmel über der größten Wüste der Erde. „Di © für Fotos, Konzept und Texte bei Josef Stelzer |
